Selbsteinfühlung / Selbst-Empathie

Ich spüre nach wie es mir geht und drücke das aus ohne den anderen zu beschuldigen, zu kritisieren, zu verurteilen oder Forderungen zu stellen. Diese Schritte können auch rein zur Selbstklärung verwendet werden.

1. Beobachtung 

---> keine Interpretation:  

„Wenn ich sehe/ höre ..., dass du "

- ohne Interpretation und Bewertung
- nur die aktuelle Situation schildern
- was könnte auch ein Tonband oder eine Kamera wiedergeben?
- Wichtig: Beobachtung ohne Bewertung: 

2. Gefühl

---> keine Schuldzuweisung 

„...fühle ich mich ..."

- „Ich"-Botschaft
- Wichtig: Zwischen Gefühlen und Interpretation unterscheiden!

3. Bedürfnis 

---> keine Strategie    

"weil ich das Bedürfnis habe nach ...   "

- Allgemeines Bedürfnis (z.B. Schutz, Ordnung, Liebe, Fürsorge...)
- Wichtig: Zwischen Wunsch und Bedürfnis unterscheiden

4. Wunsch/Bitte

---> keine Forderung    

„...deshalb bitte ich dich darum...."

- konkrete Bitte formulieren, die für den anderen deutlich macht, wie er mir mein Bedürfnis erfüllen kann
- keine Verneinungen („ich möchte nicht, dass...")
- Wichtig: Dem anderen wird die Wahl überlassen, ob er mir meinen Wunsch erfüllen möchte. Keine Forderung stellen!